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ETHistory 1855-2005 | Rückblicke | Verwaltung | Rektorat | Lehrbetrieb |

Lehrbetrieb

Jahresrhythmus und Datensicherung

 

Im Unterschied zu heute waren die Semesterferien früher eher ruhig. Dann war in der Kanzlei Zeit, um buchstäblich tausende von Durchschlagskopien zu stempeln, zu sortieren und abzulegen sowie die Kartei nachzuführen.

 

Die Organisation und ihre Personen

Der Lehrbetrieb wandelt sich; die Studienadministration geht mit. Um die mannigfachen neuen Aufgaben zu bewältigen, die sich im Rektorat stellen, hat sich das Profil der Mitarbeitenden und damit auch die Rekrutierung stark verändert. Das Rektorat ist heute noch zuständig für Reglemente, es beschäftigt aber seit 2001 keine Juristen mehr. Geblieben ist ein ausgeprägtes Bewusstsein für Form, Termin, inhaltliche Genauigkeit und Richtigkeit - dieses Bewusstsein kann als eigentliche Kernkompetenz von allen Mitarbeitenden bezeichnet werden. Auf dem Rektorat arbeiten heute mehr Frauen in Führungspositionen und wesentlich mehr Teilzeitangestellte als in früheren Jahrzehnten. Die Fluktuationsrate war immer niedrig.

Unter den einzelnen Organisationseinheiten spielte die Kanzlei von jeher eine besondere Rolle. Bis in die 1980er Jahre hatte sie eine überaus mächtige Stellung. Ihr waren die Versandzentrale, die Doktoratsadministration, Praktikanten- und Austauschdienst, Krankenkassen- und Stundenplanstelle unterstellt. Eine enge Zusammenarbeit bestand auch zwischen der Kanzlei und der Kasse. Die Reglemente wurden im Generalsekretariat erstellt; Stipendiendienst, Dozentendienst und Zeugnisstelle waren in der "Verwaltung" angesiedelt, was zum Beispiel auf dem Kopf der Notenblätter vermerkt war. Heute ist die Kanzlei noch immer die Einheit des Rektorats mit den meisten direkten "Kundinnen und Kunden" und dem breitesten Wissen über die Studierenden. Die frühere Querschnittsfunktion der Kanzlei wird heute aber durch den stark IT-orientierten Bereich "Prozessplanung und Projekte" abgedeckt.

Die Organisationsstruktur des Rektorats wurde stark von den jeweiligen Rektoren geprägt. Jeder Rektorwechsel und jeder Wechsel der Rektoratsleitung führte zu Veränderungen. Allerdings befassten sich nicht alle Rektoren gleich intensiv mit den Personen und den Aufgaben des Rektorats. Dies zeigt sich bei der Personalführung. In den 1980er Jahren führte die Leiterin der Kanzlei ein- bis zweimal im Jahr mit dem Rektor ein Gespräch über das Personal. Später übernahm der Rektoratssekretär die Aufgabe der Personalführung im Rektorat, so dass der Rektor damit nicht mehr viel zu tun hatte. Dafür wird von einem Rektor berichtet, dass er bei den Aufnahmeprüfungen half, die Noten auszurechnen - er war also richtig operativ tätig.

Das Amt des Rektors der ETH Zürich ist im Übrigen erst seit der Wahl von Professor Hans von Gunten im Jahre 1983. eine Vollzeitaufgabe. Seither gilt auch die vier-jährige Amtszeit mit der Möglichkeit zur Wiederwahl. Vorher nahmen die Rektoren ihre Funktion als Teilpensum neben ihrer Professur wahr, und der Rektor wechselte alle vier Jahre. Professor Konrad Osterwalder ist somit der zweite vollzeitlich tätige Rektor.

In den 1980er Jahren wurde die Funktion "Delegierte/r des Rektors" (später: Prorektor) eingeführt. Auch wenn Prorektoren wechseln, beeinflusst dies die Arbeit der Personen im Rektorat.

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