printlogo
ETHistory 1855-2005 | Rückblicke | Departemente | ITET | Weitere Seiten | Methoden und Werkzeuge, Infrastruktur | 
print
Fenster schliessen

Wichtiger Hinweis:
Diese Website wird in älteren Versionen von Netscape ohne graphische Elemente dargestellt. Die Funktionalität der Website ist aber trotzdem gewährleistet. Wenn Sie diese Website regelmässig benutzen, empfehlen wir Ihnen, auf Ihrem Computer einen aktuellen Browser zu installieren. Weitere Informationen finden Sie auf
folgender Seite.

Important Note:
The content in this site is accessible to any browser or Internet device, however, some graphics will display correctly only in the newer versions of Netscape. To get the most out of our site we suggest you upgrade to the latest Netscape.
More information

Methoden und Werkzeuge, Infrastruktur

Wirklich prägend für die Tätigkeit des Ingenieurs und der Ingenieurin und damit auch für sämtliche Forschungs- und Unterrichtsaktivitäten des Departements war das Eindringen des Computers in immer mehr Arbeitsbereiche. Selbstverständlich spielte das computergestützte Arbeiten für Elektroingenieurinnen und -ingenieure schon vor 1980 eine wichtige Rolle; Forschungsgruppen des Departements nutzten die neuen Werkzeuge nicht nur, sie lieferten auch Beiträge zur Weiterentwicklung der ihnen zu Grunde liegenden Modelle (zum Beispiel zur Berechnung elektromagnetischer Felder) und zur Methodik des Entwurfs und der Entwicklung elektronischer Komponenten und Systeme. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit preisgünstiger Arbeitsplatzrechner (als heute wichtigstem Ingenieurwerkzeug) und Mikroprozessoren bzw. Speicherchips (als dominierenden Bausteinen für die Entwicklung elektronischer Systeme) verstärkte sich dieser Trend nach 1980. Neue Arbeitsgebiete wurden dabei mit neuartigen Ansätzen erschlossen. Beispiele dafür sind:

  1988 Bildung des Mikroelektronik-Designzentrums.
  1988-1995 Entwicklung des ADAM-Parallelrechners mit Emulation der ganzen Maschine auf Register-Transferebene (Technische Informatik und Kommunikationsnetze).

An einem speziellen Beispiel kann die Entwicklungsfähigkeit des D-ITET, aber auch dessen flexibles Eingehen auf neue Rahmenbedingungen, sehr schön illustriert werden. Bereits 1968 begann das damalige Institut für Automatik und Industrielle Elektronik mit dem Aufbau des so genannten Hybrid-Rechenzentrums: Durch die Kopplung von Analog- und Digitalrechnern wurden die Vorzüge der beiden Techniken symbiotisch genutzt (z. B. durch die Implementierung so genannter Discrete Event-Subsysteme auf Digitalrechnern oder durch rechenintensive Regelalgorithmen auf Analogrechnern). Anderthalb Jahrzehnte später erreichte die Leistungsfähigkeit von Digitalrechnern einen Stand, der diese Technik obsolet macht - das Hybrid-Rechenzentrum wurde 1983 aufgelöst.

print
Fenster schliessen
top
© 2005 ETH Zürich | 13.4.2005 | !!! Dieses Dokument stammt aus dem ETH Web-Archiv und wird nicht mehr gepflegt !!!