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Abschied vom "Forstingenieur ETH"

Hauptaufgabe der "Forstschule" von 1855 war die Ausbildung von "Fachmännern für die Forstwirtschaft" (Forstwirte). Seit dem 'Umbau' des Eidgenössischen Polytechnikums zur Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) im Jahre 1908 werden an der Abteilung VI (Forstwirtschaft, später Forstwissenschaften) Forstingenieure und (seit den 1960er Jahren) Forstingenieurinnen ausgebildet. Noch in den 1950er Jahren fanden gegen 90% der Absolventen eine Anstellung im öffentlichen Dienst von Bund, Kantonen und Gemeinden; 1986 waren es weniger als 40%. Gegen 50% waren als 'Freierwerbende' bereits in jenen Bereichen tätig, die zum 'Hauptabnehmerfeld' der 1988 gegründeten Abteilung Umweltnaturwissenschaften werden sollten. Auf diese geänderten Aufgaben und Erwartungen an die Ausbildung der Forstingenieurinnen und Forstingenieure reagierten die ETH Zürich und die Abteilung Forstwissenschaften in den Jahren 1985 und 1994 mit Revisionen der Studienpläne. In wenigen Jahren werden die letzten Forstingenieurinnen und -ingenieure ihr Diplom erhalten; sie haben ihr Studium im Herbst 2002 begonnen.

Mit der Einführung des Bachelor-Studienganges Umweltnaturwissenschaften im Herbst 2003 wurde eine grundsätzliche Konzentration im Umweltbereich vollzogen, die dank der weitgehend gemeinsamen Grundlagenvorlesungen mit den Ausbildungsgängen Erd-, Agrar- und Lebensmittelmittelwissenschaften eine grosse Flexibilität für die Studierenden im Bereich des Zentrums für Umwelt und natürliche Ressourcen (ZUNR) bringen wird.

Die zukünftigen "Fachleute für den Wald" werden nach dem Bachelor in Umweltnaturwissenschaften einen Master für Wald- und Landschaftsmanagement erwerben können, dessen Curriculum gegenwärtig in Planung ist. Der Masterstudiengang Wald- und Landschaftsmanagement wird (als Weiterentwicklung des bisherigen Studienganges Forstwissenschaften) das Wissen und die Fähigkeiten vermitteln, die für die Erhaltung, für die Steuerung und für die nachhaltige Nutzung von Wäldern und von naturnahen Landschaften notwendig sind. Die Studierenden kombinieren (wie im ehemaligen Studiengang Forstwissenschaften) natur-, ingenieur- und sozialwissenschaftliche Komponenten zu einem individuellen Vertiefungsprofil.

Forstingenieure und -ingenieurinnen werden allerdings weiterhin ausgebildet, zwar nicht an der ETH Zürich, sondern an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft der Berner Fachhochschule in Zollikofen. Dort hat im Herbst 2003 ein Studiengang begonnen, der zum Diplom "Forstingenieur/in FH" führen wird.

Das Diplom "Holzingenieur/in FH" kann an der Hochschule für Architektur, Bau und Holz HSB in Biel (ebenfalls Berner Fachhochschule) erworben werden. Die Holzforschung an der ETH Zürich wurde im Sommer 2004 an das Departement Bau-, Umwelt und Geomatik (D-BAUG) verlegt.

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© 2005 ETH Zürich | 25.2.2005 | !!! Dieses Dokument stammt aus dem ETH Web-Archiv und wird nicht mehr gepflegt !!!